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Eine Kuh deckt viel Armut zu

 

Aalten, September 2022: Die von Dibella initiierte GoodTextiles Stiftung hat ein neues Förderprojekt in Indien umgesetzt: Jede Familie einer kleinen Dorfgemeinschaft von Bio-Bauern erhielt von den eingegangenen Spendengeldern eine Kuh. Die Herde von fünfzig Tieren hilft bei der Landwirtschaft, gibt Milch, produziert ausreichend natürlichen Dünger und soll schon bald für höhere Ernteerträge und ein besseres Einkommen sorgen.

 

Im Jahr 2016 hat Dibella die GoodTextiles Stiftung mit dem Ziel gegründet, textile Wertschöpfungsketten nachhaltiger zu gestalten. Sie wirbt Spendengelder ein und setzt eigene Förderprojekte um, die Menschen in allen Stufen der Textilwirtschaft zugutekommen sollen. Das jüngste Vorhaben „Eine Kuh für jede Familie“ nahm nun den ersten, wichtigen Zwischenschritt: In dem kleinen Dorf Aliguda Village (Utnoor Division, Adilabad, Telangana, Indien) trafen Anfang Juni 2022 fünfzig Kühe ein.

Problem erkannt, Problem gebannt

„Auf den Farmen der von der Kleinbauern-Organisation Chetna Organic betreuten Dorfgemeinschaft wird ein Teil unserer Bio-Baumwolle angebaut. Während der Dreharbeiten zur ZDF Dokumentation „plan b“ erzählten uns die Bauern, dass sie für eine ökologische und ökonomische Bewirtschaftung ihrer Felder mehr natürlichen Dünger benötigen. Der größte Wunsch jeder Familie ist daher eine Kuh. Diese können sie sich aufgrund des hohen Preises von umgerechnet 300 Euro jedoch nicht leisten. So war die Idee für unser nächstes Förderprojekt geboren“, berichtet Ralf Hellmann, Geschäftsführer von Dibella und Vorstandsmitglied der Stiftung. 

Chetna Organic_Ankuft der Kühe

Die von der GoodTextiles Stiftung gespendeten fünfzig Kühe werden in Aliguda Village mit großem Respekt empfangen. Sie werden zukünftig in jeder Kleinbauernfamilien zu einem nachhaltigeren Einkommen beitragen.


Jedem die Seine

Auf Anraten von Chetna Organic nahm der Stiftungsbeirat vom Kauf einer kleineren Herde für alle Dorfbewohner Abstand und entschied stattdessen, für jede Familie eine Kuh anzuschaffen und diese unter den Bewohnern auszulosen. „Eine gemeinschaftliche Nutzung der Tiere hätte unnötigerweise für Ärger und Unruhe in dem kleinen Dorf gesorgt, in dem jeder auf den anderen angewiesen ist“, sagt Ralf Hellmann. „Nun gibt jede einzelne Kuh den fünfzig Kleinbauern von Aliguda Village die Möglichkeit, sie optimal in den eigenen Familienbetrieb einzubinden.“

Vieh mit nachhaltigen Vorteilen

Neben dem wichtigsten Anschaffungsgrund – der Produktion von Dünger – dienen die Kühe auch als Nutztiere. Sie werden vor den Pflug gespannt und erleichtern den Bauern die anstrengende Arbeit der Bodenbewirtschaftung. Als Zugtiere dienen sie dem Transport schwererer Lasten, als Milchlieferant tragen sie zur Lebensmittelversorgung einer Familie bei. Überschüssige, nicht im eigenen Haushalt benötigte Milch, sichert den Familien durch Verkauf außerdem ein wichtiges Zusatzeinkommen.

Ralf Hellmann: „Das deutsche Sprichwort Jede Kuh deckt viel Armut zu gilt auch in Indien. Der schon jetzt absehbare große Erfolg des Projekts in Aliguda Village spornt uns von der GoodTextiles Stiftung daher an, das Vorhaben auf weitere Dörfer auszuweiten. Zum Wohl derer, die unsere Bio-Baumwolle anbauen, freuen wir uns daher über jede weitere Geldspende.“


GoodTextiles Foundation

Kontakt: Frau Michaela Gnass

Hamelandroute 90

NL-7121 JC Aalten

Fon +49 (0)2871-219863

E-Mail: info@goodtextiles.org

www.goodtextiles.org

 


Über die GoodTextiles Stiftung

Die GoodTextiles Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung mit dem Zweck einer nachhaltigen Gestaltung von textilen Wertschöpfungsketten. Dafür ist die Stiftung in Ländern des globalen Südens aktiv. Sie führt eigene Projekte durch und wirbt Spendengelder ein, die Mensch und Umwelt zugutekommen. Die Projektarbeit wird von Experten für nachhaltige Textilproduktion, Umweltentwicklung und CSR-Initiativen umgesetzt. Zur Verbesserung der Lebenssituation unterstützt die GoodTextiles Stiftung eine dauerhafte Sicherung des ökologischen Gleichgewichts, zudem fördert sie nachhaltiges Management am textilen Entstehungsort. Die zuverlässige Umsetzung von Sozialstandards gehört ebenso zum Förderprogramm wie eine wirksame Entwicklungszusammenarbeit.


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